Unter die Lupe genommen...

Saturday 8th of November 2003
Hans Feddersen

In Lippstadt (Deutschland) gibt es eine "Chridtliche Mitte", die zur Zeit in großer Menge kostenlose Flugblätter verteilt: "Wollen Sie ein islamisches Deutschland?" Der Islam hat das Ziel, Deutschland zu erobern, heißt es darin. Heute leben etwa 2,5 Millionen Muslime in Deutschland. "Durch die Gnade Allahs leben wir in einem der reichsten Länder dieser Erde". In Deutschland haben Muslime Religionsfreiheit, "auch wenn wir sie häufig vor Gericht erst erstreiten müssen". Und ein hoher Funktionär der Muslime wird zitiert: " Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Weltgemeinschaft und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen." Man stellt sich sogar schon den Bundeskanzler im Jahre 2020 vor: Es ist nicht unmöglich, daß der Bundeskanzler im Jahr 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist... und daß ein muslimischer Richter ins Bundesver-fassungsgericht eingezogen ist. - "Darum: Der nächste Bundes-kanzler mit seinen Ministern müssen Türken sein!!! Die Kreuze müssen verschwinden! Der Islam ist die stärkste Kraft. Der Islam wird siegen." Dazu also gibt es von der Christlichen Mitte eine Bürgerbefragung, in der man verschiedene Antworten ankreuzen kann, vor allem aber auch : Ich bin gegen die Islamisierung Deutschlands... Nun hat man bekanntlich in Deutschland ganz andere Sorgen als hierzulande. Aber eine Bürgerbefragung bietet sich auch in Namibia an. Sie könnte sich auf die zunehmenden Verpflichtungen der Steuerzahler konzentrieren (siehe auch Statistik von Stadtratsmitglied Ilme Schneider, DTA im heutigen Kommentar!). Denn wo Deutschland sich Sorgen über Aus-länder macht, hätten wir allen Grund, uns über den Zuzug von arbeitslosen aber stimmberechtigten Neusiedlern in Windhoek zu machen. Die Regierung scheint an diesem Problem vorbeizuschauen. Und auf lange Sicht können die Steuerzahler allein die Unkosten der wachsenden Landeshauptstadt beim besten Willen nicht aufbringen. .. Ist ja auch nicht ihre Pflicht!

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