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Saturday 7th of February 2004 Zu den Nominierungen für den diesjährigen Friedens-Nobelpreis gehören u.a. auch der Präsident der USA, George W. Bush, und der britische Premier Tony Blair. Zwei auch im jeweiligen eigenen Land umstrittene Regierungschefs, die im Irak unter, wie sich jetzt herausgestellt hat, falschen Anschuldigungen einen Krieg vom Zaun gebrochen haben, der nach wie vor täglich Menschenleben auf beiden Seiten fordert und ungeheure Verwüstungen an der Infrastruktur des Landes hinterlassen hat, deren Beseitigung Milliarden kosten wird. Diese Milliarden sollen von möglichst vielen Staaten (auch von am Krieg unbeteiligten Staaten) aufgebracht bzw. gespendet werden, während die Hauptaufträge des Wiederaufbaus natürlich von den beiden Hauptbeteiligten eingesackt werden. - Wenn es inzwischen soweit gekommen ist, daß kriegsführende Staatschefs für die von ihnen initiierten Feldzüge, deren Folgen lediglich der eigenen Wirtschaft (und hier vor allem der Rüstungsindustrie) dienen, für einen Friedenspreis vorgeschlagen werden, dann muß man wohl an der geistigen und moralischen Kapazität derjenigen zweifeln, die diese Vorschl?2ge eingereicht haben. Es würde doch wohl auch niemandem die hirnrissige Idee einfallen, Sadam Hussein, Osama bin Laden oder eine Organisation wie die IRA oder die Taliban für einen Friedens-Nobelpreis vorzuschlagen. ODER KOMMT DAS AUCH NOCH??? |
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