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Privatschule Swakopmund weitet sich aus Saturday 6th of March 2004
Swakopmund (sk) – Mit 15 Erst-klässlern und einer Gruppe Queransteiger kann die Privatschule Swakop-mund in ihrem 7. Bestehensjahr eine Schülerzahl von 122 aufweisen. Auch sonst zeugen einige Veränderungen von regem Treiben und pulsierender Aktivität an der Küstenschule. Die neue Sekretärin, Brigitte Woxholt, ist seit Januar als Ganztagskraft eingestellt und steht der Schule sowie anderen Interessierten von 7.20 bis 16.00 Uhr in ihrem Büro zur Verfügung. Dieses Jahr konnte die PSS außerdem einen Geschäftsführer in ihren Reihen willkommen heißen, der bereits in der Vergangenheit gemeinsam mit seiner Frau viel für diese private Ausbildungsstätte getan hat: Horst Fritze. Er hat sich bereit erklärt, einen großen Teil seiner Berufszeit als Bauunternehmer der finanziellen Verwaltung der Privatschule zu opfern. Er hat sich sein Büro im ,Fridolin’ eingerichtet – so wurde der über die Dächer Vinetas ragende Holzturm der Schule von den Schülern getauft. Jeden Morgen waltet Herr Fritze dort oben anderthalb Stunden lang seines Ehrenamtes. Mittwoch nachmittags steht er auch Eltern nach Absprache zur Verfügung. Inzwischen beherbergt die PSS Schüler der Klassen 1 bis 11.Die 10- und 11-Klässler sind in diesem Jahr zum ersten Mal damit beschäftigt, in einer eigens für sie eingerichteten Computerecke an ihrem PC Fachaufträge zu erledigen, die ihnen von der südafrikanischen Fernschule ,Brainline’ (eingeschlossen ist dabei das international anerkannte Cambridge HIGCSE) per Post oder per email übermittelt werden. Jede zweite Schulstunde steht ihnen eine Lehrkraft in den verschiedenen Fächern zur Verfügung. Die Lehrkraft leistet zusätzlich zu einem persönlichen Betreuer, den jeder Schüler per email anschreiben kann, Hilfestellung bei inhaltlichen Fragen sowie der Einteilung des Lehr- und Stundenplans. Das Konzept der begleiteten Fernschule ist in Namibia relativ neu und erfordert von den Schülern selbständiges Arbeiten innerhalb eines akademisch und sozial abgesicherten Rahmens. Das bedeutet, dass die Schüler flexibel und eigenständig arbeiten können, jedoch an sozialen Aktivitäten, wie zum Beispiel dem Sportfest, Kunst- und Ethikunterricht, Schulfest und Schultheater teilnehmen.Bisher hat sich der Weg der ,begleiteten Fernschule’, den die PSS experimentell für die Schüler der Klassen 10 und 11 des Jahrganges 2004 eingeschlagen hat, als überzeugend erwiesen. Er ist weniger kostenaufwendig als der Frontalunterricht, lehrt das selbständige Arbeiten, läßt flexible Zeiteinteilung zu und fördert gleichzeitig den sozialen |
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