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Monday 22nd of March 2004 Unter www.goethe.de/1904 kann die Öffentlichkeit weltweit informationen zu dem Gedenken des Hereroaufstandes von 1904 per Mausklick erhalten. Das Goethe-Institut hat durch seine Vertretung in Windhoek, dem Goethe-Zentrum und der NaDS diese Woche das Resultat der Arbeit an der Internetseite vorgestellt. Nicht zugegen waren Vertreter der Herero, was kritische Fragen des Publikums verursachte. Die Veranstalter taten diesen Faux pas ab mit dem Argument, Vertreter des sogenannten Bischofskomitees seien ja anwesend. Ein Vertreter des Herero-Komitees, der in seiner Eigenschaft als Journalist anwesend war, teilte dem Publikum mit, daß er der Öffentlichkeitsfunktionär des Herero-Komitees sei und weder bei ihm noch seinem Vorstand eine Einladung eingegagen war. Des weiteren wurde von verschiedenen Anwesenden bei der Vorführung der Internetseite bemängelt, daß kaum namibische Beteiligung an der Gestaltung stattgefunden habe. Der ehemalige stellvertretende Transportmnister Dr. Klaus Dierks kritisierte, daß außerdem kaum namibische Bücher in der Internetseite aufgenommen wurden. Eine weitere Schlappe, nämlich das Nichtvorhandensein von Texten in der Hererosprache wurde damit entschuldigt, daß gewisse Symbole und Zeichen bisher nicht übertragbar waren. Diese Mängel würden aber in Kürze behoben sein. Es wurde auch hinterfragt, wieviele einheimische Namibier Zugang zum Internet hätten, um sich aktiv an der Webseite - dem Forum - beteiligen zu können. |
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