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Monday 22nd of March 2004
Wieder einmal ist es der Swakopmunder Kulturvereinigung gelungen, einen hochkarätigen Musikabend zu organisieren. So stehen am 27. März 2004 Balladen von Loewe, Lieder von Schubert und Duette von Mendelsohn auf dem Programm, wenn Christoph Genz und Reiner Schneider-Waterberg zur Piano-Begleitung von Lara Jones ihre Stimmen erklingen lassen. Reiner Schneider-Waterberg ist Na-mibier, geboren und aufgewachsen in der Nähe von Otjiwarongo begeisterten ihn schon als kleinen Jungen „Lieder von Schneegebirgen, Bächen und Wäldern". Diese Faszination überstand seine Schulzeit und die Studienzeit in Südafrika. Der Gesang war damals „nur" ein Hobby, wenngleich ein bedeutendes. Mit dem Wechsel nach England entschloss sich Reiner endgültig, Gesang zu studieren. Dazu ging er zunächst ans Mozarteum in Salzburg, dem noch viele andere Stationen folgten. Heute ist Reiner Schneider-Wa-terberg ein weltweit gefragter Coun-tertenor. Doch seine Arbeit beschränkt sich nicht nur darauf, selbst zu singen; auch als vielseitiger Chorleiter (Männer-, Kinder, Kirchenchor) setzt er seine Liebe zu Musik um. Die musikalische Ausbildung von Christoph Genz begann schon wesentlich früher: in seiner Kindheit als Mitglied des Erfurter Thomanerchores. Nach der Schulzeit wechselte auch er nach England und besuchte anschließend - wieder daheim - die berühmte Hochschule für Musik in Leipzig. Als einer der besten Tenöre weltweit reist er seitdem für Engagements in alle Länder. Dabei konzertiert er regelmäßig bei renommierten Festspielen wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival oder den Luzerner Musikfestwochen. In der Spielzeit 1997/98 gab Genz sein Debüt als Opernsänger damals als Ensemblemitglied des Theater Basel; heute gehört er zum festen Stamm der Hamburgischen Staatsoper. Viele CD-Einspielungen zum Beispiel mit Kantaten von Bach oder Liedern von Schubert zeigen, wie weit sein Repertoire gefasst ist. Die Pressestimmen nach seinen Auftritten sind immer voll des Lobes und heben vor allem die Bandbreite seiner Tenorstimme, die Klangschönheit und die technische Brillanz seiner Vor- trags hervor. Es ist also eine ganz besondere Ehre, diesen Mann hier singen hören zu können. Die Pianistin Lara Jones stammt aus Südafrika, wo sie schon im Alter von elf Jahren gemeinsam mit dem Natal Philharmonic Orchestera in Durban auftrat. Auch erwarb sie sich hier schon früh einen Namen als Solistin und setze ihre Erfolge in Europa seit ihrem dortigen Debüt 2001 fort. Dieses Konzert findet am 27.03.2004 in der NPS-Aula satt und beginnt um 20:00 Uhr. Karten gibt es bei „Die Mu schel" (Tel.: 064/ 40 28 74) für 40,- oder für 10,-N$ (Schü ler). |
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