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Herr Przybylski und seine Frauen Friday 26th of March 2004 Ein netter und zugänglicher Mensch ist der Herr Reiner Pryzibilski, der Vorsitzender des Swakopmunder Schulvereins. Wuppertal, Südafrika, Rössing-Mine - das waren seine Stationen. Und nun leitet er ein Gremium, das überwiegend aus Damen besteht. Seine Stellvertreterin Tina von Wenzel hat zum Beispiel viele Ideen. Gemeinsam mit Sekretärin Greta Holst veranstaltete sie am Samstag (mitten im langen Wochenende) in der Hanjo Böhlke-Aula der Namib High School eine stille Auktion von Kunstwerken, obwohl der Termin ungünstig war. Jedenfalls kamen viele der eingeladenen Gäste nicht. Zuletzt blieb z.B. sehr viel des delikaten Essens übrig. Dennoch: Man sollte diese Veranstaltung zum festen Punkt im Jahresprogramm machen, denn schon die Tatsache, daß 110 Kunstwerke zur Verfügung gestellt wurden und daß der Erlös der deutschen Sprache und dem Schülerheim zugute kommt, rechtfertigt den Einsatz. Da war z.B. eine Bronzeskulp-tur (Postläufer) des Johannesburger Künstlers Klaus D. Matzke zu erwerben, eine Skulptur von Dörte Berner, Teppiche (von Volker Berner und Ute Hennigs), alte Gemälde von Axel Eriksson (1923) und neue von Vera Tegethoff-Alfheim oder Imke Engelhard, Werke von bekannten Größen wie Archie van der Ploeg, Conny Downing oder Susan Mitchison... Im anspruchs-vollen Rahmenprogramm trat der Mascato-Chor von Ena Venter auf, der in dieser Woche an einem Wettbewerb in Stellenbosch teilnimmt, die Namib Marimbas bewiesen ihr Können und als besonderer Leckerbissen zeigten zwei junge Caprivianer (Gideon Sufuba und Musa Kabajani), welche Melodien sie dem Klavier, der Klarinette und der Trompete entlocken können. Diese beiden sollten in jedem Falle durch weitere Auftrittsangebote gefördert werden. Die Initiative des Schulvereins ist lobenswert. Wenn diese „stille Auktion" in Zukunft öffentlich ist und durch entsprechende Werbung auch den Touristen in Swakopmund zugänglich wird, dürfte sich hieraus ein kultureller Höhepunkt entwickeln. Spätestens dann wird man den Termin nicht mehr verpassen wollen - und Herrn Przybylski und seinen Frauen dankbar sein! |
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