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Saturday 1st of May 2004 Swakopmund (sk) – Aufgeregte Schüler der beiden Küstenschulen standen vor dem Eingang der PSS-Aula. Eine Jury, bestehend aus Heidemarie Rapmund (Theaterregisseurin), Markus Dietz (Referendar für Deutsch) und Mirijam Göbel (gastierende Germanistin und Theaterwissenschaftlerin) sollte an dem besagten Tag ihre Fähigkeit als Redner beurteilen. Die Acht- und Neuntklässler kamen noch mit einer vorbereiteten Rede davon, während die Schüler ab Klasse 10 zusätzlich eine kurze Stegreifrede halten mussten. Themen wie , ‘Jugendkultur’, ‘Spaßgesellschaft’, ‘Tabus’ und ,Wie stelle ich mir die zukünftige Schule vor’ waren zuhause und im Unterricht verarbeitet worden und wurden dem Publikum an diesem Abend in Form einer erlernten Rede nahe gebracht. Schwieriger war es, die Stegreifrede oratorisch zu gestalten. Nicht nur lag die Vorbereitungszeit dafür bei nur zwei bis drei Minuten, sondern auch der Thematik war nicht immer leicht beizukommen: ,Wird die CD-Rom in der Zukunft das Buch ersetzen?’ Oder ,Der Computer – ein Kommunika-tionkiller?’ Oder ,Sport und Politik’. Was denkt man sich da in so kurzer Zeit aus? Der Redenerwettbewerb hat wiedermal gezeigt, wie wichtig es ist, dass Schüler häufiger Situationen ausgesetzt werden, in denen sie sich vor einem Publikum artikulieren müssen. Alles in allem war die freiwillige Teilnahme an dem diesjährigen Küsten-Rednerwettbewerb sehr rege. Es machte sich auch eine leichte Verbesserung bei den Stegreifreden bemerkbar. Fiel die Länge der unvorbereiteten Rede im Vorjahr noch unter eine Minute, lag sie diesmal im Durchschnitt deutlich höher. ,Übung macht den Meister’, heißt es doch so treffend. |
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