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Saturday 1st of May 2004
In buntem Schwyzerdütsch unterhielten sich die meisten Mitglieder und Gäste zur 35. Jahreshauptversammlung in Windhoek letzten Samstag. Der Schweizer Club in Namibia schreitet auf das vierte Jahrzehnt zu und hat laut Vereinspräsident Peter Heß 98 Mitglieder, davon 79 aktiv und 52 sind in Windhoek ansässig. Die meisten scheuten nicht die Mühe, zur Jahreshauptversammlung zu kommen. Heß verlas den Jahresbericht des aktiven Clubs. Ausflüge, Kegeltreffen, Fasnacht, Grillveranstaltungen, Bundesfeier und Augustfeuer waren gut besucht in den letzten 12 Monaten. Prominete Ehrengäste bei dem Treffen mit anschließendem Essen waren Konsul Robert Müller und Gattin, jetzt in Kapstadt in der Schweizer diplomatischen Mission stationiert. Müller war mehrere Jahre in Namibia als Diplomat ansässig und seine Namibia-Photographien und Photokalender sind inzwischen weltberühmt. ,,Es freut uns immer wieder, daß wir doch so viele Teilnehmer an unseren Veranstaltungen haben, die uns mit ihrer Anwesenheit zeigen, daß es sich lohnt, diese Feste und ‚sZameHöckle’ zu organisieren", bedankte sich Präsident Heß. Die Mitglieder drückten ihre Zufriedenheit mit dem Präsidenten aus, indem Heß und seiner Gattin Christa eine riesige Urkunde mit der Ehrenmitgliedschaft des Schweizer Clubs überreicht wurde. Schatzmeisterin Tilly Neuenschwander konnte berichten, daß die Beiträge nicht erhöht werden brauchten, weil die Finanzen des SC sehr gesund seien, trotz der vielen kulinarischen Treffen. ,,Wir sind halt ein Club mit Leib und Seele", meinte sie, dabei war mehr das Essen gemeint, das ja bekanntlich Leib und Seele zusammenhält. So schlug der Diplomat Robert Müller scherzhaft vor, den Verein in den ,,Kulinarischen Schweizer Club" umzutaufen. Buchprüferin Hilary Grimm erhielt für ihre ehrenamtliche Tätigkeit ein Präsent, ebenso wurde Müller ein Bild überreicht, gemalt von einem jungen rehabilitierten Jugendlichen, der in Namibias Norden im Reha-Institut Daktari therapiert wurde. Daktari wird von einem Schweizer geleitet. Anschließend meldete sich Helena Bruhin zu Wort, ebenfalls Schweizerin, die für Interteam am Rehobother Spital ein Projekt betreut. In Rehoboth singt sie in einem gemsichten Chor mit, der mit 45 Sängern am 17. August eine Tournee nach Deutschland und in die Schweiz unternimmt. Spenden seien noch nötig, so Bruhin. Robert Müller sagte spontan zu, er werde sich dafür einsetzen, daß alle Visa-Anträge des Chores gebührenfrei abgewicktelt werden. Mit so einem aktiven Vereinsleben sieht die Zukunft des SC sehr gut aus. Einer fehlte in diesem Jahr, das war Ehrenmitglied Hans Feddersen, der im Wahljahr Demokratie-Seminare am Wochenende auf dem Lande für eine Stiftung leitet. |
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