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Friday 25th of June 2004 Der Hamburger Unternehmer Wilfried Pabst hat aufgrund der ,,sozialistischen Reden" von Präsident Sam Nujoma ‚,a la Mugabe" seine geplanten inve-stitionen in Namibia vorerst auf Eis gelegt. Das geplante Hegegebiet für fast vier Millionen US Dollar wird nicht realisiert und das Aufleben der Tantalit-Mine im Süden Namibias würder er nur anpacken, wenn er innerhalb von ,,zwei Jahren" seine Investionen wieder ’raushat. In Simbabwe hat ihn ein Parlamentarier der Zanu-PF aufs Korn genommen. Angeblich habe Pabst und die Leiter seines 50 000 ha grossen Hegegebietes dem Abgeordneten den Krieg erklärt, nur weil sie kein Wild abschiessen wollen, um jungen Zanu-PF Mitgliedern Fleisch zu spenden. Pabst selbst und seine Mitarbeiter wurden von dem Abgeordenten Mutsauri als ‚,weisse Schweine’’ (white pigs) beschimpft, erzählter er PLUS. ,,Was sich in Simbabwe im Naturschutz abspielt, ist ein Drama. Der Gonarezhou-Park im Osten von Simbabwe ist praktisch tot, die Tiere werden gewildert und der Park wurde zur Ansiedelung freigegeben", erklärte Pabst gegenüber PLUS in einem Telefonat aus London, wo er sich zur Zeit geschäftlich aufhält. ‚,Wir Deutschen erlebten vor der Haustür, was einen sozialistischen Staat ausmacht. Mugabe, den ich gut kenne, drischt diese sozialistischen Sprüche und wir erleben, wie es in Simbabwe zugeht. Die Äußerungen von Namibias Präsident Nujoma hauen in die gleiche Kerbe, das brauche ich nicht", sagte Pabst. Die Save Valley Conservancy hat 150 Arbeitsplätze geschaffen und die einheimische Bevölkerung ist an den Einnahmen vom Tourismus und der Tro-phäenjagd beteiligt. ,,Der Tourismus in Simbabwe ist um 80 Prozent zurückgegenagen wegen der Zustände dort", sagte Pabst. Seine Firma, Pabst Holding, baut in Mosambik eine Garnelenzucht (aquaculture) auf – Kostenpunkt 25 Milionen US Dollar. Es werden 4000 Arbeitsplätze geschaffen. ,,Jetzt möchte Mosambik, daß ich dort mithelfe, den Pemba Park aufzubauen. Doch die Staatsoberhäupter der Nachbarländer von Simbabwe müssen erstmal ihren Schmusekurs mit Muga-be aufgeben, ebenso Mbeki. Afrika muss lernen, den Besitz anderer zu respektieren, auch den von Investoren", so Pabst. Am letzten Samstag war der Abgeordente Mutsauri wieder auf der Sango Ranch im Save Valley und verlangte Fleisch. Der Antwortbrief von Pabsts Manager hatte ihn erzürnt. ,,Sie haben imperialistische Arroganz und Mentalität bewiesen. Ich sehe (die Absage) als eine Kriegeserklärung und wir behalten uns das Recht vor, Schritte gegen Pabst, die Sango Ranch und ander Pabstsche Intteressen im Bitika-Bezirk zu unternehmen", drohte Mutsauri in einem Brief an den Investor. (Die Schreiben liegen der PLUS vor) |
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