![]() |
![]() |
|||||||||||||||||
|
Thursday 8th of July 2004 10:00 – 19:00 Uhr Die ersten Vorführaktivitäten fangen um 10 Uhr 00 an. Die offizielle Eröffnungsansprache beginnt gegen 12 Uhr 00. Das Ganze endet gegen Sonnenuntergang mit einer Sing- und Tanz Vorführung am Lagerfeuer. Kurz gefasst ist ein „historic living village" (Lebendes Museum) eine Siedlung eines einheimischen Volkes, die so errichtet wurde wie Siedlungen dieses Volkes gebaut waren, ehe der europäische Einfluss begann. Die Akteure des Museums kleiden sich historisch korrekt und bieten Aktivitäten an die damals üblich waren. Die Ziele solch eines Museums sind ein gesichertes Einkommen für die ortsansässige Bevölkerung zu schaffen, der touristischen Landschaft eine neue Attraktion hinzu zu fügen, es soll eine Art Geschichtsschule für Mitglieder des eigenen Stammes und anderer Namibier sein und ein Ausbildungsort für Stammesmitglieder um mit diesen erlernten traditionellen Fähigkeiten auch außerhalb des Museums seinen Unterhalt verdienen zu können. Ich, Werner Pfeifer, hatte dieses Museum unter den San des Dorfes Grashoek im Buschmannland lediglich initiiert. Es nennt sich „Historic Living Village /XAO-O JU/HOANSI GA" was „Das Leben der Ju/Hoansi San" bedeutet. Es liegt in der Nähe des Dorfes Grashoek etwa 7 km NE des Veterinärtores Rooidaghek, zwischen Grootfontein und Tsumkwe im Buschmannland. Es wir völlig selbständig von den San betrieben und verwaltet. Die San machten sich ihre alte historische Kleidung und alle Ausrüstungsgegenstände selber und erbauten die Siedlung mit ein paar traditionellen Grashütten unter großen alten Mangettibäumen. Eine weitere Lichtung im Wald dient als Park und Campingplatz für Besucher. Vom 22. bis 25. Mai 2004 veranstalteten die San, die Reiseveranstalter Bwana Tucke Tucke und Sitatunga Tours, das professionelle Video Filmer Team Pilots Paradise, drei besuchende Damen aus Deutschland und ich die „Generalprobe" um das angebotene Programm einmal durch zu spielen und an eventuellen Kleinigkeiten zu feilen. Da alles hervorragend lief sind die San mit ihrem Museum nun bereit ihren Gästen einen lebendigen Eindruck ihrer früheren Lebensweise zu vermitteln. Programm: Folgende Aktivitäten waren während der "Generalprobe" getestet worden und werden Teil des Museumprogrammes sein: # Traditionelles Tanzen und Singen # Traditionelle Musikinstrumente # Feuer machen mit Feuerstöcken # Traditionelle Kleidung und Hütten erklären # Erläutern der traditionellen Lebensweise # Spiele der Kinder und Erwachsenen # Spezialitäten der Sprache (die Klick- und Schnalzlaute) # Jagen, Fallen stellen und Buschkost sammeln während einer Buschwanderung # Buschkost zubereiten und kosten # Traditionelle Heilungszeremonien # Herstellen von: Pfeil- und Bogen Schmuck Schnüren und anderes # Bogenschießen # Speer werfen # Traditionelle Hochzeit Anreise und Unterkünfte: Um das Museum erreichen zu können benötigt man einen Allradwagen (für die letzten 6 km). Vielleicht können Sie auch eine Allrad- Mitfahrgelegenheit mit Roy’s Camp oder der Dornhügel Gästefarm organisieren. Bitte bringen Sie den San zum Eröffnungstag ein Gastgeschenk mit. Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Gemüse und Tabak sind immer willkommen. Der Campingplatz des Museums ist lediglich eine Lichtung im Wald. Bringen Sie daher eigene Verpflegung, Wasser und Campingausrüstung mit. Folgende andere Unterkünfte sind in relativer Nähe des Museums: 1. Das Omuramba Village Camping Site, etwa 17 km östlich des Museums an der Straße Richtung Tsumkwe bietet einen schönen Campingplatz mit Feuerholz, warmen Duschen, fließend Wasser und sauberen Toiletten. Buchungen über NACOBTA möglich. Tel: 061 250558 / 221918, nacobta@iway.na 2. Roy’s Camp liegt an der Straßengabelung Rundu- Grootfontein- Tsumkwe. Es ist ein sehr ordentlicher, rustikaler Platz mit geschmackvollen Bungalows, einem gepflegtem Campingplatz, fließendem Wasser, warmen Duschen, sauberen Toiletten, einer rustikalen Bar, einem kleinen Restaurant, Schwimmbad und freundlich, professionellem Personal. Tel: 067 240302, royscamp@iway.na 3. Dornhügel Gästefarm liegt etwa 40 km östlich Grootfontein. Leider weis ich nicht mehr darüber, da ich noch nicht selber dort war. Tel: 067 240439, dornhueg@iway.na 4. Tsumkwe Lodge liegt in Tsumkwe, etwa 130 km östlich des Museums. Hier gibt es Bungalows, einen schönen Campingplatz, saubere Toiletten, fließend Wasser, warme Duschen, ein kühles Bier an der Bar und ein feines, kleines Restaurant. Tel: 067 244028 , tsumkwel@iway.na Wegbeschreibung zum Museum: Auf der Straße zwischen Grootfontein und Tsumkwe geraten Sie an das Veterinär- Tor Rooidaghek. Etwa 500m dahinter finden Sie das Schild an der Straße, dass Sie zum Historic Living Village weiter leitet. Hier geht es 6 km durch Sand zum Museum. Ein großes Dankeschön folgenden Personen und Firmen für ihre Unterstützung des Museums: Bwana Tucke Tucke, Carsten Möhle, Sponsor der beiden Rezeptions- Schilder und Helfer, Tel: 061 239602, namibia@bwana.de Sitatunga Tours, Hans &. Kristina Reinke, Helfer, Tel: 061 254584, sitatunga@iway.na Pilots Paradise, Helga &. Wolfgang Pönninghaus, Videofilmer und Photograf, Wenn Sie Interesse an einem Qualitätsvideo oder professionellen Photos für Ihre Werbung haben: Tel: 061 231662, pilotsparadise@hotmail.com Cymot / Greensport finanzierte die beiden großen Schilder die Ihnen den Weg zum Museum weisen. www.cymot.com Schlosserei Brockmann & Decor Signs in Otjiwarongo für den kreativen Layout, das Herstellen und das Aufstellen der von Cymot / Greensport finanzierten Schilder. Tel:067 302897 schloss@iway.na |
|||||||||||||||||
![]() |
Plus online by Plus Weekly |
![]() |
||||||||||||||||





